Promotionscluster Rheinland-Pfalz

Partnerhochschulen

Fünf Profile, die sich ergänzen

Keine der fünf Hochschulen könnte die Bandbreite allein abdecken. Zusammen reicht sie vom Rohstoff über den Werkstoff und die Fertigung bis zum Gebäude und zurück in den Kreislauf.

Forschende aus verschiedenen Hochschulen diskutieren an einem Tisch mit Bauteilmustern und einer Netzwerkkarte.
Landesweit vernetzt: Kompetenzen, Labore und Betreuung werden gemeinsam genutzt. Motivfoto.

Hochschule Koblenz

Die Hochschule Koblenz koordiniert SuSyTech und ist die erste Adresse für alle, die einsteigen wollen – ob mit einem Projekt, einem Promotionsthema oder einer Prüfanfrage.

Fachlich stark in Werkstofftechnik, Keramik und Feuerfestwerkstoffen, Bauwesen, Umwelttechnik und Mechatronik. Am Forschungscampus Höhr-Grenzhausen sitzen mit FGK, DIFK und ECREF gleich drei Institute, dazu das Kompetenzzentrum für additive Fertigung nichtmetallischer Werkstoffe. Ab 2026 bündelt ein wissenschaftliches Gerätezentrum die hochauflösende Analytik.

Technische Hochschule Bingen

Die TH Bingen bringt anwendungsnahe Verfahrenstechnik und die Arbeit mit nachwachsenden Rohstoffen ein.

Die Biogene Werkstatt ist Kompetenzzentrum für biobasierte Kunststoffe, Bindemittel und Verbundwerkstoffe – im Projekt HIPSTER entstanden daraus gemeinsam mit Volkswagen und Fraunhofer IFAM Strukturbauteile aus Hanffasern. Dazu kommen Simulation verfahrenstechnischer Prozesse, Energiemanagement und Sensornetzwerke für die Echtzeiterfassung.

Hochschule Kaiserslautern

Die Hochschule Kaiserslautern deckt die Spanne von der Mikrosystemtechnik bis zur Lebensdauerprognose an Stahlbauteilen ab.

Drei Forschungsschwerpunkte tragen bei: Hocheffiziente technische Systeme in Kaiserslautern mit einem der modernsten Laborneubauten des Landes, integrierte miniaturisierte Systeme in Zweibrücken und nachhaltige Materialien und Prozesse in Pirmasens. Für Mechatronik steht eine Reihe von Prüfständen bereit, darunter ein von der DFG geförderter Hochdrehzahlprüfstand.

Hochschule Mainz

Die Hochschule Mainz verbindet Bauingenieurwesen und Holzbau mit raumbezogener Messtechnik und maschinellem Lernen.

Im Holzbau entstehen unterzugfreie Deckensysteme und Verbindungstechnik für Bambus- und Holztragwerke, das Mainzer Energiehaus dient als Demonstrator für regenerative Gebäudekonzepte. Das i3mainz bringt Präzisionsvermessung und Profilscanning für das Monitoring von Infrastrukturbauwerken ein. Die Hochschule betreut derzeit 33 kooperativ Promovierende.

Hochschule Trier

Die Hochschule Trier ist mit dem Umwelt-Campus Birkenfeld der produktionstechnische Schwerpunkt des Clusters.

2024 wurden 16,1 Mio. Euro Drittmittel eingeworben, 86 Promovierende werden in Kooperation mit 21 Universitäten betreut. Das CZS Center KRAFt entwickelt mit 24 Industriepartnern additive Prozessketten für Kunststoff- und Metallkreisläufe, RemanPass arbeitet an digitalen Produktpässen und teilautomatisierter Batteriedemontage. Der Umwelt-Campus ist Zero Emission Campus und im UI-GreenMetric-Ranking 2023 weltweit auf Platz drei.

Was die Bündelung bringt

Ein Zugang, fünf Standorte
Sie führen ein Gespräch und erreichen damit die Labore, Prüfstände und Fachgebiete aller Partner. Wir klären intern, wer am besten passt.
Fragen, die größer sind als ein Institut
Ein Werkstoff, der sich drucken und später wieder trennen lässt, braucht Keramik, Verfahrenstechnik, Prüftechnik und Robotik gleichzeitig. Genau solche Vorhaben werden hier möglich.
Betreuung im Tandem
Promovierende werden von mindestens zwei Professuren begleitet, meist aus unterschiedlichen Häusern. Das erhöht die Qualität und verhindert blinde Flecken.