Promotionscluster Rheinland-Pfalz

Promotionen

Was in den Promotionen entsteht

Eine Promotion bei uns dauert drei bis vier Jahre. In dieser Zeit wird eine Frage nicht angetestet, sondern durchgearbeitet – mit Messreihen, Demonstratoren und Veröffentlichungen, die einer Begutachtung standhalten.

Vorhaben Veröffentlichungen Zugang Qualifizierung Ablauf Offene Stellen

Promovierende und Betreuende im Gespräch vor einer Versuchsanlage im Technikum.
Im clusterweiten Kolloquium treffen Vorhaben beider Fachrichtungen aufeinander. Motivfoto.

Promotionsvorhaben im Cluster

Diese Themen sind vergeben, in Vorbereitung oder starten demnächst. Sie zeigen, woran gerade gearbeitet wird – und wo eine Zusammenarbeit anschlussfähig wäre.

Fachrichtung
Hochschule
Status

Zu dieser Auswahl ist derzeit kein Vorhaben gelistet. Setzen Sie die Auswahl zurück oder sprechen Sie uns auf ein eigenes Thema an.

Hochschule Trier

Digitale Zwillinge für resiliente Produktions- und Versorgungssysteme

KI-gestützte Modelle bilden komplexe Produktionsprozesse ab, optimieren sie und diagnostizieren Fehler – Ziel ist eine prädiktive Steuerung, die sich in Echtzeit anpasst.

FR 1Geplant

Hochschule Trier

EcoDesign und additive Fertigung mit zirkulären Werkstoffen

Biogene und recycelte Materialien im 3D-Druck, inklusive werkstoffgerechter Konstruktionsrichtlinien und Lebenszyklusanalyse bis zum wiederverwendbaren Demonstrator.

FR 1Geplant

Hochschule Trier

Mensch-Technik-Interaktion in Produktions- und Life-Science-Systemen

Kollaborative Robotik für Laborautomation und Bioprozess-Handling, mit Fokus auf Ergonomie, adaptive Assistenz und KI-Unterstützung in regulierten Umgebungen.

FR 1In Vorbereitung

Hochschule Trier

Methodenbaukasten für wandlungsfähige Roboteranlagen

Ein Framework, mit dem sich Roboteranlagen für dynamische Produktionsumgebungen systematisch planen, auslegen und umsetzen lassen.

FR 1Laufend

Hochschule Trier

Fähigkeitsbasierte Planung teilautomatisierter Demontage

Ein ontologiebasiertes Framework integriert den Digitalen Produktpass in die Prozessplanung und stützt damit zirkuläre Strategien in der industriellen Demontage.

FR 1Laufend

Hochschule Trier

Anlagenverfügbarkeit als Resilienzfaktor globaler Produktionsnetzwerke

Ein digitaler „Anlagengesundheitspass“ bewertet und prognostiziert Produktionssicherheit auf Datenbasis.

FR 1Geplant

Hochschule Trier

Smart Scheduling im Modular Lab

Planungsframework für skillbasierte Prozesse in dynamischen Life-Science-Workflows, für mehr Flexibilität und Ressourceneffizienz.

FR 1In Vorbereitung

Hochschule Trier

Recyclingmaterial im granulatbasierten Material-Extrusion-Verfahren

Prozessparameter so optimieren, dass Materialeffizienz und Produktqualität in der additiven Fertigung mit Rezyklaten gleichzeitig steigen.

FR 1Laufend

Hochschule Trier

Vorhersagemodell für Recyclingkunststoffe in der additiven Fertigung

Empirische Untersuchungen und Simulation kombiniert, um Materialeigenschaften und Prozessstabilität vorherzusagen.

FR 1Geplant

Hochschule Kaiserslautern

Robuste technische Diagnostik in elektrischen Antriebssystemen

KI-basierte Konzepte identifizieren robuste Merkmale für die Fehlerdiagnose an elektrischen Maschinen.

FR 1Laufend

Technische Hochschule Bingen

Modellbasierte Optimierung gekoppelter Energie- und Produktionssysteme

Simulation verfahrenstechnischer Prozesse trifft auf Energietechnik: Wo lassen sich Lastspitzen und Verluste gemeinsam senken?

FR 1Geplant

Hochschule Kaiserslautern

Industrielle Datenräume für die vernetzte Fabrik

Wie Unternehmen Produktionsdaten teilen können, ohne die Kontrolle über sie zu verlieren.

FR 1In Vorbereitung

Hochschule Kaiserslautern

Re-Use-Potenzial von Vergütungsstählen nach HCF/VHCF-Beanspruchung

Experimentell und modellbasiert wird unterschieden, ob eine Schädigung an der Oberfläche oder im Volumen sitzt – davon hängt ab, ob ein Bauteil ein zweites Leben bekommt.

FR 2Laufend

Hochschule Kaiserslautern

Statistik in Lebensdauerprognoseverfahren

Parametrische und nichtparametrische Verfahren werden zusammengeführt, gezeigt am Beispiel gekerbter Proben unlegierter Stähle.

FR 2Laufend

Hochschule Kaiserslautern

KI-gestützte Auswertung zerstörungsfreier Werkstoffprüfung

Wechselverformungsverhalten unter hochfrequenter Beanspruchung, bewertet am Vergütungsstahl 42CrMo4.

FR 2Geplant

Hochschule Koblenz

Mikrostrukturelle Mechanismen in Ermüdungsversuchen

REM, EDX, EBSD und STEM zeigen, was im Werkstoff passiert, bevor er versagt.

FR 2Geplant

Hochschule Koblenz

In-situ-Charakterisierung von Degradationsprozessen

Rasterelektronenmikroskopische Beobachtung während der Belastung, korreliert mit in situ erfassten Werkstoffinformationen.

FR 2In Vorbereitung

Hochschule Kaiserslautern

Mikromagnetische Messverfahren in Lebensdauermodellen

Für sicherheitsrelevante Stahlkomponenten: Messsignale werden Teil datenbasierter Prognosemodelle.

FR 2Geplant

Hochschule Koblenz

Kreislaufwirtschaft bei pulverbasierten AM-Prozessen

Welche Faktoren entscheiden darüber, ob Metall- und Keramikpulver mehrfach eingesetzt werden können?

FR 2Laufend

Hochschule Kaiserslautern

Elektromagnetisch schaltbare Mikroventile für die Zellfiltration

Konzepte und Materialien für miniaturisierte Ventile in der Biotechnologie.

FR 2Geplant

Hochschule Koblenz

Keramische Feedstocks für die additive Fertigung

Rezepturen, die sich drucken lassen und nach dem Sintern die geforderten Eigenschaften erreichen.

FR 2Laufend

Hochschule Koblenz

Recycelte Siliziumnitrid-Keramiken aus der spanenden Verarbeitung

Aus Schleifschlamm wird wieder Werkstoff – wenn die mikrostrukturellen Mechanismen verstanden sind.

FR 2Geplant

Hochschule Mainz

Recycelbare Baustoffe auf Faserbasis

Baustoffe, die sich am Ende der Nutzung wieder in ihre Bestandteile zerlegen lassen.

FR 2In Vorbereitung

Hochschule Mainz

Hybride Verbundkonstruktionen aus Holz und Kunststoffen

Tragfähige Bauteile für klimaneutrales Bauen, die beide Werkstoffe dort einsetzen, wo sie ihre Stärken haben.

FR 2Geplant

Veröffentlichungen

Ein Auszug aus den peer-reviewten Arbeiten der Clustermitglieder. In den vergangenen fünf Jahren sind über 300 begutachtete Beiträge entstanden.

Fachrichtung

Zu dieser Auswahl ist derzeit kein Eintrag gelistet.

  1. 2025

    Comparison of Eddy Current Loss Calculation Techniques for Axial Flux Motors with Printed Circuit Board Windings

    Bauer, A.; Dieterich, D.; Urschel, S. · Energies 18(10), MDPI

    DOI: 10.3390/en18102603 · Hochschule Kaiserslautern · FR 1

  2. 2024

    Electrochemical deposition of cobalt phosphorus for hard magnetic micro devices and the impact on magnetic anisotropy

    Wetzler, F.; Nebel, J.-E.; Zhang, W.; Urschel, S.; Starke, P.; Saumer, M. · Journal of Materials Research and Technology 33, Elsevier

    DOI: 10.1016/j.jmrt.2024.09.144 · Hochschule Kaiserslautern · FR 1FR 2

  3. 2023

    A Knowledge Discovery Process Extended to Experimental Data for the Identification of Motor Misalignment Patterns

    Bold, S.; Urschel, S. · Machines 11(8), MDPI

    DOI: 10.3390/machines11080827 · Hochschule Kaiserslautern · FR 1

  4. 2021

    Two Current-Based Methods for the Detection of Bearing and Impeller Faults in Variable Speed Pumps

    Becker, V.; Schwamm, T.; Urschel, S. et al. · Energies 14(15), MDPI

    DOI: 10.3390/en14154514 · Hochschule Kaiserslautern · FR 1

  5. 2022

    Electrochemical Deposition of CoP and CoNiP as Hard Magnetic Scales in a Position Measurement System

    Theis, M.; Bill, T.; Knoll, H.; Starke, P.; Saumer, M. · Metals 12(2), MDPI

    DOI: 10.3390/met12020235 · Hochschule Kaiserslautern · FR 2

  6. 2024

    The Raman Spectra of Silicon Nitride and Silicon Oxynitride Determined Experimentally and by Density Functional Theory

    Kehren, J. T.; Fischer, M.; Krause, O. · Journal of Raman Spectroscopy, Wiley

    DOI: 10.1002/jrs.6749 · Hochschule Koblenz · FR 2

  7. 2023

    Investigation of the influence of impurities typical in secondary raw materials on the behaviour of high alumina castables

    Erbar, L.; Sarnow, K.; Krause, O. et al. · Open Ceramics, Elsevier

    DOI: 10.1016/j.oceram.2023.100460 · Hochschule Koblenz · FR 2

  8. 2023

    The influence of firing parameters on the formation of nitride phases in nitride bonded silicon carbides

    Kehren, J. T.; Steffen, T.; Hauke, M. et al. · Open Ceramics 15, Elsevier

    DOI: 10.1016/j.oceram.2023.100416 · Hochschule Koblenz · FR 2

  9. 2019

    Direct observation of the moisture distribution in calcium aluminate cement and hydratable alumina-bonded castables during first drying: an NMR study

    Barakat, A. J.; Pel, L.; Krause, O. et al. · Journal of the American Ceramic Society, Wiley

    DOI: 10.1111/jace.16814 · Hochschule Koblenz · FR 2

  10. 2022

    Material extrusion additive manufacturing of zirconia parts using powder injection molding feedstock compositions

    Hadian, A.; Fricke, M.; Liersch, A. et al. · Additive Manufacturing 57, Elsevier

    DOI: 10.1016/j.addma.2022.102966 · Hochschule Koblenz · FR 1FR 2

  11. 2024

    Reinforced Zirconia-Toughened Alumina Ceramic Matrix Composites by Material Extrusion-Based Technology

    Liersch, A. et al. · Advanced Engineering Materials 26(18), Wiley-VCH

    DOI: 10.1002/adem.202302158 · Hochschule Koblenz · FR 1FR 2

  12. 2024

    Experimental and numerical performance analysis of an active cooling wall module equipped with micro-encapsulated phase change material

    Xue, Y.; Da Silva, C.; Bishara, N. · Energy and Buildings, Elsevier

    DOI: 10.1016/j.enbuild.2024.114708 · Hochschule Mainz · FR 2

  13. 2024

    Adhesive paperboard connections in architectural applications: modelling, characterization, and performance assessment

    Jasiolek, A.; Wolf, A.; Bishara, N.; Rosendahl, P. L. · The Journal of Adhesion, Taylor & Francis

    DOI: 10.1080/00218464.2024.2420895 · Hochschule Mainz · FR 2

  14. 2022

    Experimental investigations on the pull-out strength of steel rods bonded in Douglas fir roundwood specimens with polymer concrete

    Chahade, T.; Schober, K.-U. · European Journal of Wood and Wood Products 81(2), Springer

    DOI: 10.1007/s00107-022-01855-x · Hochschule Mainz · FR 2

  15. 2023

    Wood-fibre composite connectors for roundwood trusses: structure and material

    Chahade, T.; Schober, K.-U. · Proceedings of the Institution of Civil Engineers - Structures and Buildings 176(12)

    DOI: 10.1680/jstbu.21.00155 · Hochschule Mainz · FR 2

  16. 2020

    Periodic High-Sensitive Beam-Steering Leaky-Wave Antenna With Circular Polarization

    Hammes, C.; Diewald, A. R. · IEEE Transactions on Antennas and Propagation 68(3)

    Peer-reviewed · Hochschule Trier · FR 1

  17. 2019

    Information and data structure to create flexible work plans for worker assistance systems at rework sites

    Mueller, R.; Vette-Steinkamp, M.; Hoerauf, L. et al. · Procedia CIRP 79, Elsevier

    Peer-reviewed · Hochschule Trier · FR 1

  18. 2022

    Digitale Produktoptimierung zur Nutzung der additiven Fertigung

    Wahl, M.; Bonenberger, M.; Morbach, J. et al. · Industrie 4.0 Management 2022(5), GITO

    Peer-reviewed · Hochschule Trier · FR 1FR 2

  19. 2024

    Energy demand of additive manufacturing based on standard tensile test specimen

    Brinkmann, J.; Doerr, C.; te Heesen, H. · Progress in Additive Manufacturing 9(2), Springer

    Peer-reviewed · Hochschule Trier · FR 1

  20. 2021

    Continuous enantioselective crystallization of chiral compounds in coupled fluidized beds

    Gaensch, J.; Huskova, N.; Kerst, K.; Mangold, M. et al. · Chemical Engineering Journal 422, Elsevier

    Peer-reviewed · Technische Hochschule Bingen · FR 1

  21. 2024

    Square Root Unscented Kalman Filter-Based Multiple-Model Fault Diagnosis of PEM Fuel Cells

    Allam, A.; Mangold, M.; Zhang, P. · Sensors 25(1), MDPI

    Peer-reviewed · Technische Hochschule Bingen · FR 1

Vollständige Publikationslisten im Forschungsportal Rheinland-Pfalz

Wer promovieren kann

  • Dr.-Ing.Akademischer Grad
  • 2026Promotionsrecht verliehen
  • 14Betreuende Professuren

Das Cluster vergibt den Doktorgrad eigenständig. Eine Universität als Zweitpartner ist nicht mehr nötig. Wer angenommen wird, schreibt sich an der zuständigen Partnerhochschule ein und wird von mindestens zwei Professuren betreut, in der Regel aus unterschiedlichen Häusern.

Zugangsvoraussetzungen

Regelfall
Ein fachlich einschlägiger Masterabschluss oder gleichwertiger Hochschulabschluss, in der Regel nach einem Studium mit 300 ECTS-Leistungspunkten und mit mindestens gutem Gesamtergebnis.
Gleichwertige Abschlüsse
Ein nach den Bestimmungen der Kultusministerkonferenz gleichwertiger einschlägiger Hochschulabschluss mit mindestens gutem Gesamtergebnis.
Abschlüsse aus dem Ausland
Ein vergleichbarer Abschluss, der auch im Land des Hochschulabschlusses zur Promotion berechtigt und als gleichwertig eingestuft wird, mit mindestens gutem Gesamtergebnis.
Bachelor mit sehr gutem Abschluss
Besonders qualifizierte Bachelorabsolventinnen und -absolventen mit sehr gutem Gesamtergebnis können über ein Eignungsfeststellungsverfahren nachweisen, dass sie in gleichem Maße zum wissenschaftlichen Arbeiten qualifiziert sind.
Fachfremder Abschluss
Passt das Dissertationsthema nicht zum abgeschlossenen Studium, kann der Promotionsausschuss eine Zusatzprüfung zur Auflage machen. Umfang und Inhalt legt er im Einzelfall fest.

Was zum Antrag gehört

  • Beglaubigte Abschrift des Abschlusszeugnisses
  • Übersicht des Lebens- und Bildungsgangs
  • Kopie des Personalausweises oder Reisepasses
  • Ausführliches Exposé des Promotionsvorhabens
  • Schriftliche Betreuungszusage der Erstbetreuung
  • Erklärung zu früheren Promotionsanträgen
  • Sprachnachweis bei internationalen Bewerbungen

Das Exposé umfasst Themenvorschlag, Stand der Forschung, Ziele und Beitrag der Arbeit sowie die vorgesehene Vorgehensweise, die Methoden und eine Arbeits- und Ressourcenplanung. Der Sprachnachweis wird über eine DSH-Prüfung mindestens Stufe 3 oder eine mit TOEFL vergleichbare Prüfung auf Niveau C1 erbracht.

Stand der Promotionsordnung

Die Angaben folgen der Promotionsordnung, die dem Ministerium für Wissenschaft und Gesundheit derzeit zur Prüfung vorliegt. Maßgeblich ist die Fassung, die in Kraft tritt.

Was neben der Dissertation läuft

Die Dissertation ist die Hauptsache, aber nicht alles. Das Qualifizierungsprogramm soll auf beides vorbereiten: auf eine wissenschaftliche Laufbahn und auf Verantwortung in Forschung und Entwicklung außerhalb der Hochschule. Drei Angebote sind verpflichtend, der Rest ist Empfehlung.

Schlüsselelemente des Qualifizierungsprogramms.
Angebot Turnus Verbindlichkeit Organisation
Gute wissenschaftliche Praxis 1 × pro Vorhaben Pflicht HAW-weit
Forschungsdatenmanagement 1 × pro Vorhaben Pflicht Cluster
Zwischenpräsentation im Promovierendenkolloquium 1 × pro Vorhaben Pflicht Cluster
Promovierendenkolloquium (clusterweit) mehrmals pro Semester Empfohlen Cluster
Wissenschaftliches Schreiben oder Präsentieren 1 × pro Vorhaben Empfohlen HAW-weit
Exposé-Workshop 1 × pro Vorhaben Empfohlen Cluster
Jahrestagung des Clusters 1 × pro Jahr Empfohlen Cluster
Antragskompetenz: Drittmittel, Antragsdesign, Erfolgsfaktoren 1 × pro Vorhaben Empfohlen Cluster
Methodische Vertiefungen: Kreislaufwirtschaft, Robotik, additive Fertigung, KI-Grundlagen nach Bedarf Empfohlen Cluster
Individuelle Weiterbildung anlassbezogen Empfohlen individuell

Die drei Pflichtbausteine

Gute wissenschaftliche Praxis und Forschungsdatenmanagement sind je einmal im Lauf des Vorhabens verpflichtend. Beide vermitteln die aktuellen Standards der DFG und der Fachgesellschaften und behandeln ausdrücklich auch den reflektierten Umgang mit KI-Anwendungen in Forschung, Publikation und Datenhaltung. Im Datenmodul geht es um die Datenarten, die im Cluster tatsächlich anfallen: großvolumige Mess- und Monitoringreihen, hochauflösende Mikroskopie- und Prüfdaten, Materialkennwerte, 3D-Scans und Energielastprofile.

Dazu kommt die Zwischenpräsentation im Promovierendenkolloquium. Sie ist Voraussetzung für die Einleitung des Prüfungsverfahrens und sorgt dafür, dass jedes Vorhaben mindestens einmal vor kritischem Publikum bestanden hat, bevor es eingereicht wird.

Freiwillig, aber sinnvoll

Das clusterweite Kolloquium tagt mehrmals pro Semester und bringt beide Fachrichtungen zusammen – dort bekommt ein Werkstoffproblem regelmäßig eine produktionstechnische Antwort. Kleine thematisch fokussierte Arbeitsgruppen mit betreuungserfahrenen Professorinnen und Professoren ergänzen das. Einmal jährlich findet die Clustertagung statt, in den ersten Jahren gekoppelt an den landesweiten Tag der HAW-Forschung. Ein Teil der Angebote kann in Absprache mit der Erstbetreuung auch an anderen Hochschulen belegt werden.

Von der Betreuungszusage bis zur Urkunde

Betreuung finden
Ohne schriftliche Zusage einer Erstbetreuerin oder eines Erstbetreuers geht kein Antrag. Wer sich auf eine ausgeschriebene Stelle bewirbt, hat diesen Schritt meist schon mit der Zusage erledigt.
Annahme als Doktorandin oder Doktorand
Der Promotionsausschuss entscheidet über den Antrag. Danach folgen die Immatrikulation an der zuständigen Partnerhochschule und die schriftliche Betreuungsvereinbarung, die die Grundzüge der Betreuung regelt.
Forschen und qualifizieren
Drei bis vier Jahre Arbeit an der Dissertation, begleitet von regelmäßiger Beratung, Fortschrittsberichten und dem Qualifizierungsprogramm. Die Arbeit kann auf Deutsch oder Englisch verfasst werden; auf Beschluss des Promotionsausschusses ist auch eine kumulative Promotion möglich.
Prüfungsverfahren einleiten
Schriftlicher Antrag an den Promotionsausschuss, zusammen mit der Dissertation in drei gedruckten Ausfertigungen und elektronisch, den Nachweisen über die Pflichtveranstaltungen und der Zwischenpräsentation.
Begutachtung
Mindestens zwei Gutachterinnen oder Gutachter bewerten die Arbeit. Auf dieser Grundlage entscheidet der Promotionsausschuss über die Annahme der Dissertation.
Disputation
Zunächst ein hochschulöffentlicher Vortrag von etwa 30 Minuten über die eigene Arbeit, anschließend die Verteidigung vor der Prüfungskommission. Der Termin wird mindestens zwei Wochen vorher bekannt gegeben.
Veröffentlichen und Grad erhalten
Die Dissertation muss veröffentlicht werden. Danach wird die Promotion vollzogen und der Grad Dr.-Ing. verliehen.

Offene Promotionsstellen

Der häufigste Weg hinein führt über eine Stelle als wissenschaftliche Mitarbeiterin oder wissenschaftlicher Mitarbeiter in einem laufenden Projekt – Thema, Betreuung und Finanzierung sind dann von Anfang an geklärt. Wer ein eigenes Thema mitbringt, braucht zuerst eine Betreuungszusage.

Zur Stellenübersicht

Eine Promotion aus Ihrem Unternehmen heraus

Wenn eine Ihrer Entwicklungsfragen groß genug für drei Jahre Forschung ist, kann sie zur Promotion werden – bearbeitet von einer Mitarbeiterin oder einem Mitarbeiter, betreut von uns, mit dem Wissen, das anschließend in Ihrem Betrieb bleibt.

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